Rucktionary

802.11ac und 802.11n im Vergleich

General Wireless Technologies

Was es bedeutet:

802.11 ist eine Familie von Wireless-Standards, die vom Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) festgelegt wurden. 802.11n ist die ältere WiFi-Version, die 2009 eingeführt wurde. Sie stellte mit mehreren Frequenzen, erweiterten Übertragungs- und Empfangstechniken und der Möglichkeit zur Nutzung des 5-GHz-Spektrums – was in der Gesamtheit Datenraten von bis zu 600 MBit/s ermöglichte – eine Verbesserung gegenüber früheren WiFi-Versionen dar.

802.11ac, eingeführt 2014, ist die neueste Generation. Sie bietet zusätzlich größere Kanalbandbreiten und die Möglichkeit zur Nutzung von bis zu acht Datenstreams („räumliche Streams“) beim Downlink mit MU-MIMO-Techniken (Multi-User Multiple Input, Multiple Output) für die gleichzeitige Übertragung auf bis zu vier Geräte. Diese Änderungen gegenüber dem vorherigen Standard haben zu einer maximalen Datenrate von mehr als 3 Gbit/s geführt, mit zusätzlichem Potenzial für die Zukunft. Sie arbeitet außerdem exklusiv im ungestörteren 5-GHz-Frequenzband, welches über höhere Kapazitäten verfügt.

Warum spielt das eine Rolle:

Die ältere 802.11n-Technologie ist heutzutage weit verbreitet und ist für viele Anwendungen auch weiterhin vollkommen ausreichend. Wenn Sie jedoch heute eine Wireless-Infrastruktur aufbauen, insbesondere bei einer vollkommen neuen Installation, ist 802.11ac die erste Wahl. Sie haben vielleicht Beschwerden darüber gehört, dass die Durchsatzgewinne durch 802.11ac in Wirklichkeit nicht mit den Erwartungen Schritt halten. Und bei früheren Produkten war da auch etwas Wahres dran. Aber die zweite Generation von 802.11ac – auch als „Wave 2“ bekannt – bietet große Vorteile gegenüber 802.11n und besitzt zusätzlich Wachstumspotenzial. Um das Maximum aus 802.11ac herauszuholen, benötigen Sie jedoch Lösungen mit solider Wireless-Basis, durchdachtem Funkdesign und exzellenten Antennen.

802.11ac Wave 2

Bedeutung:

802.11ac Wave 2 ist die neuste Version des neusten WiFi-Standards. Er baut auf der Technologie der ersten Generation 802.11ac auf. Er liefert schnellere Datenraten und bietet die Möglichkeit, statt nur mit einem, mit vier verschiedenen Clients gleichzeitig zu kommunizieren.

Warum es für Sie wichtig ist:

Seit der Einführung im Jahr 2015 ist 802.11ac Wave 2 zur WiFi-Technologie der ersten Wahl geworden und hat in den beiden ersten Jahren nach dem Start zweistellige Wachstumsraten erzielt. Mit Wireless-Geschwindigkeiten, die denen kabelgebundener Netzwerke entsprechen oder darüber liegen, wird der Standard jetzt in vielen Unternehmen als primäre Option für die Verbindung mit dem LAN genutzt.

Ruckus ist früh in 802.11ac eingestiegen und hat einen der führenden Wave 2-Access Points und den ersten kommerziell verfügbaren Wave 2-Access Point für den Außenbereich der Branche angeboten. Heute bieten wir eines der größten Wave 2-Portfolios des Markts an. Indem wir die Wave 2-Leistung mit unseren technologischen Durchbrüchen bei Smart WiFi und bei der Antennenkonstruktion kombinieren, lassen wir den Traum vom superschnellen 802.11ac an tausenden weltweiten Standorten wahr werden.

Airtime Fairness

Leistungsoptimierung

Was es bedeutet:

Airtime Fairness ist eine Funktion von Ruckus-APs, die sicherstellt, dass alle verbundenen Clients dieselbe Sendezeit erhalten, unabhängig von der theoretischen Datenrate des einzelnen Geräts.

Warum spielt das eine Rolle:

Ist es Ihnen auch schon passiert, dass Sie in einem Konferenzraum waren und Ihr Mobilgerät nicht die gewohnte Leistung zeigte? Dies passiert in gemischten Umgebungen, wo einige Geräte ältere Wireless-Technologien verwenden oder einige Clients deutlich weiter entfernt sind als andere. Wie ein Lehrer, der Snacks gerecht an seine Schüler verteilt, verteilen auch Access Points ihre Kapazität gleichmäßig. Jedes Gerät ist einmal an der Reihe und kann dieselbe Anzahl von Paketen herunterladen. Wenn der veraltete Laptop ihres Kollegen oder ein verbundenes Tablet in der Lobby länger benötigt, um diese Pakete herunterzuladen, spüren Sie diese Verzögerung – und so auch jeder andere, der mit diesem AP verbunden ist.

Airtime Fairness räumt dagegen jedem Gerät dieselbe Übertragungszeit ein, unabhängig davon, wie viele Pakete es empfängt. Das Ergebnis: Ältere oder weiter entferntere Clients bremsen nicht die Datenverbindungen anderer Benutzer aus, und die Kapazität Ihres Netzwerks wird verbessert.

Asset-Tracking

Standort und Analysen

Was es bedeutet:

Asset-Tracking ist eine Möglichkeit, den Standort eines Geräts mittels WiFi, RFID-Tags (Radio Frequency ID) oder eine Kombination beider Varianten zu verfolgen.

Warum spielt das eine Rolle:

Viele Organisationen, insbesondere Schulen, Krankenhäuser und andere Institutionen mit einem großen Gelände, verfügen über eine große Menge teurer Ausrüstung, deren Standort sich häufig ändert. Ob es sich um von Studenten oder Lehrkräften genutzte Tablets oder Laptops, audiovisuelle Gerätschaften oder Labor- oder klinische Geräte handelt, Unternehmen möchten nachvollziehen können, wo sich ihre Assets befinden. Moderne Wireless-Technologien bieten hierfür zwei Möglichkeiten. Bei mit dem WiFi-Netzwerk verbundenen Geräten können Sie mithilfe von WiFi-Ortungstools deren Position feststellen. Bei Assets mit RFID-Tag können Sie ähnliche Tools verwenden, die Bluetooth Low Energy (BLE)-Beacons zur Ortung nutzen. Mit der Ruckus Smart Positioning Technology (SPoT) stehen Ihnen beide Möglichkeiten offen. Öffnen Sie einfach die Locator-Funktion im SPoT Analytics Dashboard, und geben Sie die eindeutige MAC-Adresse des Geräts ein. Anschließen haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Sofortige Lokalisierung jedes Geräts in Echtzeit
  • Anzeigen historischer Heatmaps, die veranschaulichen, wo und wie lange sich ein Gerät an einem bestimmten Ort befunden hat
  • Konfigurieren von Warnmeldungen für den Fall, dass Geräte an einen Ort gebracht oder von dort entfernt werden, um so Diebstahl und Verlust zu vermeiden
  • Unterstützung standortbasierter Werbung, Navigation und anderer Dienste
  • Bessere Identifizierung des Standorts von Benutzern in Notfällen

     

    Band Steering

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Band Steering ist eine Technologie, mit der WLAN-Clients so gesteuert werden können, dass sie bei der Verbindung ein bestimmtes Frequenzband bevorzugen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Die meisten modernen Wireless-Netzwerke nutzen sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5-GHz-Band. Das 2,4-GHz-Band ist jedoch deutlich stärker belastet – einerseits mit älteren Wireless-Clients, andererseits durch Geräte wie Schnurlostelefone und Bluetooth-Geräte, die Störungen verursachen. Bei Geräten mit Dual-Band-Option ist eine Verbindung über das 5-GHz-Band in der Regel die bessere Wahl.

    Beim Band Steering überwacht das Wireless-System alle Clients in der Umgebung und erfasst, ob es sich um Single-Band- oder Dual-Band-Geräte handelt und welche AP-Typen sich in deren Nähe befinden. Wenn ein Dual-Band-Gerät versucht, eine Verbindung über das 2,4-GHz-Band aufzubauen, leitet der AP es stattdessen auf das ungestörtere und über eine höhere Kapazität verfügende 5-GHz-Frequenzband um. Auch die Benutzer des 2,4-GHz-Bands gehören zu den Gewinnern, da sie jetzt das Bandspektrum mit weniger Geräten teilen müssen.

    Adaptive BeamFlex-Antennentechnologie

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Intelligente und kompakte adaptive Antennensysteme enthalten mehrere Komponenten, die die Antenneneigenschaften elektrisch beeinflussen, um so optimale Antennenmuster für alle Geräte zu erzeugen, mit denen sie kommunizieren.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Herkömmliche Wireless-Antennen sind entweder „omnidirektional“ (senden Signale in alle Richtungen) oder „direktional“ (senden Signale in eine Richtung). Die adaptive BeamFlex-Antennentechnologie von Ruckus verfolgt einen stärker anpassungsfähigen Ansatz. Durch die BeamFlex-Technologie kann das Antennensystem in einem Ruckus-AP seine Umgebung fortlaufend abtasten und so die Leistung optimieren.

    Dieses Antennensystem ist in der Lage, Funkstörungen, Rauschen und Probleme mit der Netzwerkleistung zu minimieren und Abläufe zu optimieren. Die Ergebnisse:

    BeamFlex+ ist eine Erweiterung der adaptiven BeamFlex-Antennentechnologie von Ruckus, wobei mobile Geräte adaptiv unterstützt werden. Mit BeamFlex+ können Antennen sich nicht nur an die Position, sondern auch die Ausrichtung des Client-Geräts anpassen.

    • Bessere Leistung und Reichweite
    • Klarere Video- und Sprachübertragung
    • Maximale Leistungseffizienz

    BeamFlex+ ist eine Erweiterung der adaptiven BeamFlex-Antennentechnologie von Ruckus, wobei mobile Geräte adaptiv unterstützt werden. Mit BeamFlex+ können Antennen sich nicht nur an die Position, sondern auch die Ausrichtung des Client-Geräts anpassen.

    Beamforming

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Beamforming ist eine von APs genutzte Technik, um Funksignale in Richtung der Clients zu bündeln, mit denen sie kommunizieren, um so Kapazität und Durchsatz zu verbessern. Auch wenn „Beamforming“ und die Beamflex-Technologie von Ruckus ähnlich klingen, sind sie doch nicht das gleiche!

    Wenn die meisten Technologieanbieter von Beamforming reden, meinen Sie „Transmit Beamforming“ (TxBF), das durch die in den AP-Chip integrierte Signalverarbeitung erreicht wird. Die Beamflex+-Technologie von Ruckus bündelt hingegen Funksignale mithilfe intelligenter adaptiver Antennen. Beamflex+ ist nicht Bestandteil der branchenüblichen Chips. Diese auf Antennenebene wirkende Funktion wird von uns zusätzlich implementiert – und wir sind der einzige Anbieter, der sie erfolgreich eingesetzt hat.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Wenn APs ihre Signale direkt an Clients richten, ist das Signal stärker (besserer Durchsatz) und der gesamte Funkbereich ist sauberer (weniger Störungen durch andere Signale). Wir stimmen also darin überein, dass Beamforming eine gute Sache ist. Jedoch behaupten einige Anbieter, dass TxBF bereits ausreichen würde. Und das stimmt nicht.

    Transmit Beamforming benötigt Feedback vom Client, d. h., Geräte müssen das TxBF-Protokoll unterstützen, um von dieser Funktion profitieren zu können – was bei vielen Geräten leider nicht der Fall ist. Sender, die TxBF nutzen, können außerdem nicht gleichzeitig Spatial Multiplexing verwenden (eine andere weit verbreitete Technologie, um mehr Kapazität in einem Funkbereich zu gewinnen).

    Mit BeamFlex und der adaptiven BeamFlex+-Antennentechnologie von Ruckus können Sie allen Clients Vorteile bieten. Ihr RF-Spektrum weist weniger Störungen auf, und Ihr Netzwerk bietet besseren Durchsatz und höhere Zuverlässigkeit. Sie möchten beides nutzen? Kein Problem: BeamFlex und BeamFlex+ ergänzen sich gegenseitig unabhängig von der im Chip implementierten Beamforming-Technologie.

    Zertifikatsverwaltung

    Bei der Zertifikatsverwaltung handelt es sich um die Verwaltung digitaler Sicherheitszertifikate. Darin enthalten sind Erstellung, Speicherung, Verteilung, Aufschub und Aufhebung. Dafür verantwortlich sind Zertifizierungsstellen (ZS). Sie sind die Registrierungsstelle für Abonnentenzertifikate.

    Herkömmlicherweise wird die Zertifikatsverwendung von den Herausforderungen bei der Verteilung und dem Aufwand bei der Lebenszyklusverwaltung von Zertifikaten behindert. Diese Probleme werden durch Cloudpath behoben – mit einem Zero-Touch-Ansatz zur Verteilung und Verwaltung von Zertifikaten.

    ChannelFly – fortschrittliche Kanalwahl

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Die dynamische Kanalverwaltungstechnologie ChannelFly in Ruckus-APs verbessert die Wireless-Leistung durch das dynamische Umschalten eines Clients auf einen besseren Kanal, wenn bei dem aktuell verwendeten Kanal Verschlechterungen festgestellt werden.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Die meisten modernen WLAN-Produkte können den Kanal eines Clients wechseln, wenn der verwendete durch Störungen oder zu viele Geräte an Leistung einbüßt. Es macht jedoch keinen Sinn, einen Kanal zu wechseln, wenn Sie sich nicht sicher sein können, dass der neue mehr Kapazität bietet. Die meisten Strategien zur Kanalverwaltung tun sich mit solchen Voraussagen schwer. Die ChannelFly-Technologie bewertet vor der Entscheidung zu einem Kanalwechsel alle verfügbaren Kanäle, um die tatsächliche Kapazitätsverbesserung zu messen, die jeder einzelne Kanal bieten kann.

    Ursprünglich wurde die ChannelFly-Technologie für den Einsatz in professionellen WiFi-Umgebungen entwickelt, wo Kanäle stark ausgelastet sind. Selbst unter diesen schwierigen Bedingungen bietet sie vielfältige Verbesserungen bei der AP- und Netzwerkkapazität – automatisch und innerhalb von Sekunden.

    Lastenausgleich für Clients

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Mithilfe des Lastenausgleichs zwischen Clients verteilt ein WLAN neue Verbindungen auf mehrere APs, um das Netzwerk und Funkspektrum optimal auszunutzen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Wenn zu viele Clients mit einem einzelnen AP verbunden sind, steht für jedes Gerät weniger Kapazität zur Verfügung und die Leistung fällt ab. In vielen Umgebungen kann ein Client aber Verbindungen zu verschiedenen APs aufbauen. Ruckus ZoneFlex-APs und die ZoneDirector-Software überwachen jeden Client in der Umgebung und verteilen die Verbindungen gleichmäßiger. Gleichzeitig achten sie darauf, dass jedes Gerät ein starkes Signal empfängt. Ihre WLANs nutzen auf diese Weise besser ihre Kapazitäten aus, und die Benutzer profitieren von einem besseren Durchsatz und optimaler Qualität.

    Client-Roaming und SmartRoam+

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Durch Client-Roaming können Wireless-Geräte bei Ortsveränderungen schneller und intelligenter zwischen APs wechseln. Dies ist insbesondere für Anwendungen wichtig, die sensibel für Latenz und Quality-of-Service (QoS) sind, wie Sprach-und Videoanwendungen. Bei diesen würde das zu lange Fortbestehen einer Verbindung mit einem AP, von dem sie sich immer weiter fortbewegen, zu Leistungseinbußen führen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Wenn Sie ein Mobilgerät benutzen, ist es nur allzu wahrscheinlich, dass Sie auch mobil sind. Das bedeutet, dass Sie Verbindungsprobleme bemerken werden, wenn Ihr Gerät immer noch mit dem AP im Eingangsbereich verbunden ist, während Sie sich bereits im Versammlungsraum befinden. Leider halten viele Geräte viel zu lange ihre Verbindung mit dem alten AP. Dies stellt insbesondere bei Sprach- und Videoanwendungen ein Problem dar, und es ist die Hauptquelle von Frustration in Umgebungen mit hoher Benutzerdichte.

    Mit Ruckus SmartRoam+-Technologie können Sie Clients zwingen, zu einem neuen AP zu wechseln, wenn das Signal des alten AP zu schwach wird. Ihre Benutzer profitieren so von einem besseren Roaming. Und noch wichtiger, an Orten mit hoher Benutzerdichte wird keine Netzwerkkapazität für die Kommunikation mit zu vielen Geräten über langsame, schwache Verbindungen verschwendet.

    Wegeanalysen

    Standort und Analysen

    Was es bedeutet:

    Wegeanalysen sind eine Möglichkeit, mithilfe des Wireless-Netzwerks an öffentlichen Orten (insbesondere in Einzelhandelsgeschäften) tiefere Einblicke in das Verhalten der Kunden an einem physischen Standort zu erlangen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Auch wenn sich ein großer Teil des modernen Einzelhandelsgeschäfts inzwischen online vollzieht, spielen stationäre Geschäfte weiterhin eine große Rolle für das Shoppingerlebnis. Einzelhändler weltweit nutzen Standortanalysen, um dieselbe personalisierte, äußerst zielgerichtete Shopping Intelligence, die online zum Einsatz kommt, auf ihre stationären Läden zu übertragen. Lösungen für die Standortanalyse wie Ruckus Smart Positioning Technology (SPoT) können Einzelhändlern präzise zeigen, wie sich Kunden in einem physischen Raum verhalten. Sie können Kundenverkehrsmuster im Geschäft erkennen, die besten Standorte für Produkte bis hinunter auf Regalebene ermitteln, Ladenlayouts optimieren, um den Verkauf und die vor Ort verbrachte Zeit zu steigern, und vieles mehr.

    Gastzugang

    Sicherheit und Onboarding

    Was es bedeutet:

    Gastzugang heißt, dass Besucher (z. B. Gäste, Käufer, Berater) Zugang zum Internet und/oder zu lokalen Netzwerkdiensten über ein öffentliches WiFi-Netzwerk haben. Idealerweise sollte der Gastzugang sicher sowie für Benutzer und Anbieter einfach zu nutzen sein und vor Ort einen Mehrwert bieten.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Wenn richtig umgesetzt, ist der Gastzugang ein Gewinn für beide – den Endbenutzer und den Anbieter. Benutzer schätzen eine gute Internetverbindung, beispielsweise um Produktinformationen abzurufen, soziale Netzwerke zu nutzen oder andere Dinge zu tun, die sie normalerweise tun, wenn sie online sind. Für Unternehmen ist es eine Möglichkeit, mehr über den Kunden zu erfahren, die Entscheidungsfindung am Entscheidungspunkt zu beeinflussen und den Kunden zu motivieren, länger vor Ort zu verweilen. Intelligente Unternehmen setzen auf grundlegende Funktionen für den Internetzugang, bieten mit Branding versehene Services für standortbezogene Informationen und Werbung, Navigation vor Ort und vieles mehr. Moderne Lösungen für den Gastzugang von Ruckus und unseren Partnern umfassen anpassbare Begrüßungsportale, bei denen sich Benutzer anmelden, und unterstützen mehrere Authentifizierungsmethoden (offen, soziale Netzwerke, Kreditkarte usw.). Unabhängig davon, ob Unternehmen eine Gebühr für den Zugang verlangen, Werbung einblenden oder den Dienst als kostenlose Komfortleistung anbieten, können diese Lösungen signifikanten Mehrwert für Örtlichkeiten mit Publikumskontakt darstellen, ohne die IT-Mitarbeiter vor Ort zusätzlich zu belasten.

    Hotspot 2.0

    Sicherheit und Onboarding

    Was es bedeutet:

    Mit Hotspot 2.0 ist WiFi-Roaming so einfach wie Mobilfunk-Roaming. So wie Ihr Handy automatisch ein Roaming-Partnernetz findet und sich unabhängig von Ihrem Reiseziel sicher einloggt, können auch WiFi-Benutzer von demselben Komfort profitieren.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Die meisten Wireless-Benutzer bevorzugen wann immer möglich eine WiFi-Verbindung, sei es, um ihr Mobilfunkdatenkontingent zu schonen oder weil ihre Geräte nur WiFi unterstützen. Doch das ist meist gar nicht so einfach: Sie müssen das richtige Netzwerk finden und auswählen, ein Kennwort eingeben, sich über ein Portal anmelden usw. Mit Hotspot 2.0 und dem Standard 802.11u gehört all dies der Vergangenheit an. So funktioniert‘s:

    Wireless-Anbieter, wie Kabel- oder Mobilfunkanbieter, Unternehmen und andere Organisationen, gehen eine Roaming-Partnerschaft mit anderen Anbietern ein. Auf die Benutzergeräte werden die richtigen Anmeldeinformationen und Sicherheitszertifikate geladen. Wenn der Benutzer dann unterwegs ist und keine Verbindung zu seinem eigenen Netzwerkanbieter hat, sucht sein Gerät automatisch nach Hotspot 2.0-fähigen APs von teilnehmenden Roaming-Partnern. Wenn ein AP verfügbar ist, kann das Gerät automatisch eine Verbindung herstellen, ohne dass ein Eingreifen seitens des Benutzers erforderlich ist.

    Mesh Networking und SmartMesh

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    Sie gehen vollkommen recht in der Annahme, dass Wireless-Netzwerke eigentlich drahtlos funktionieren sollten. Aber in herkömmlichen WLANs müssen Sie weiterhin Kabel zwischen den einzelnen APs verlegen. In Mesh-Netzwerken sind die einzelnen APs drahtlos miteinander verbunden.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Wer würde nicht gerne die Notwendigkeit einer kostenintensiven Ethernet-Verkabelung in seinen Einrichtungen vermeiden? Jedoch ist die Einrichtung von Mesh-Netzwerken in Unternehmen leichter gesagt als getan. Üblicherweise ist eine umfangreiche, komplexe Konfiguration erforderlich und eine gleichbleibende, verlässliche Konnektivität lässt sich nur schwer garantieren.

    Mit der Ruckus SmartMesh Networking-Technologie haben wir Mesh-Netzwerke unternehmensfähig gemacht. Anstatt komplexe Konfigurationen für die einzelnen APs vorzunehmen, machen Sie einfach ein Häkchen in einem Kästchen. Das Mesh wird dann automatisch geformt. Und mit unserer BeamFlex-Technologie können APs Antennenmuster dynamisch auf Paketbasis ändern, um eine Anpassung an die Bedingungen vorzunehmen und eine stabile Verbindung zu gewährleisten. Unternehmen profitieren von sich selbst formenden, selbst reparierenden Mesh-Netzwerken, die im Vergleich zu herkömmlichen Wireless-Installationen Kosten und Zeitaufwand halbieren.

    OpenG

    Erläuterung:

    OpenG ist eine innovative Ruckus-Technologie, durch die das Mobilfunknetz sowie die Mobilfunkkapazität in Gebäuden verbessert wird, wenn die Verbindungsherstellung über herkömmliche Makronetzwerke eine Herausforderung darstellt. Die Technologie kombiniert die neuen Fähigkeiten des CSS (Coordinated Shared Spectrum, gemeinsam verwendetes Spektrum) mit Kleinzellentechnologien, um lizenzierte Mobilverbindungen in Gebäude zu bringen. In den Vereinigten Staaten nutzen OpenG-Lösungen das 3,5 GHz-Spektrum gemäß den Citizens Broadcast Radio Service (CBRS)-Vorschriften, die von der Federal Communications Commission festgelegt wurden. Ruckus arbeitet als Mitglied einer Gruppe von Branchenführern im Bereich der WiFi-Technologie aktiv an der Entwicklung, dem Vertrieb und der Vermarktung von Lösungen, die CBRS verwenden, mit. (Hier geht es zur Veröffentlichung.)

    Relevanz:

    Mobilfunkdienste sind traditionell ein Entweder/Oder: Außerhalb von Gebäuden stellen Benutzer eine Mobilfunkverbindung über Makronetzwerke her, in Gebäuden, wo Mobilfunksignale schwächer sind, verlassen sie sich auf WiFi. Wenn Sie schon einmal ein Gespräch auf einem Mobiltelefon geführt haben und dabei ein Bürogebäude oder ein Parkhaus betreten haben, wissen Sie, warum das ein großes Problem ist. In zahlreichen Gebäuden, insbesondere in neueren, funktionieren Mobilfunkdienste, die über lizenzierte Frequenzbänder arbeiten, nicht an allen Orten, an denen Benutzer sie gerne verwenden würden. Insbesondere im Inneren von Gebäuden gibt es mobile „Funklöcher“, Gespräche brechen ab und Mobilfunkkunden sind frustriert.

    Durch die zunehmende Verfügbarkeit von LTE-WiFi und CSS ändert sich das. Mit Lösungen wie OpenG von Ruckus können Service Provider und Unternehmen „hostneutrale“ Kleinzellenlösungen in Gebäuden bereitstellen und somit Mobilfunkverbindungen an Orten bereitstellen, an denen sie andernfalls nicht zur Verfügung stehen würde. Das Resultat: bessere Mobilfunkabdeckung in Gebäuden, glücklichere Benutzer und neue Geschäftschancen für verwaltete WiFi-Dienste.

    Sicheres Geräte-Onboarding und Cloudpath

    Sicherheit und Onboarding

    Was es bedeutet:

    Wir haben nicht mehr 2005. Es gibt daher keinen Grund mehr, warum das Onboarding von Wireless-Geräten nicht extrem sicher und einfach sein sollte. Ruckus Cloudpath-Software vereinfacht das sichere Onboarding für Unternehmen, Behörden und Bildungseinrichtungen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Mit Milliarden vorhandener sowie ständig neu hinzukommender Wireless-Geräte könnte der Eindruck entstehen, es würde Gesetzlosigkeit herrschen. Dank Cloudpath kann das Onboarding von IT-eigenen und BYOD-Geräten schnell und automatisch erfolgen. Cloudpath entwickelte 2006 das Modell des Self-Service-Onboarding von WiFi-Geräten und ermöglicht so jährlich das Einbinden von Millionen von Geräten in Unternehmensnetzwerke. Cloudpath nutzt eine standardbasierte Sicherheit, starke Verschlüsselung und eine flexible Richtlinienkontrolle, um Sicherheit nach Unternehmensstandards auf jedes neue Gerät im Netzwerk auszudehnen.

    Sicherer Gastzugang

    Sicherheit und Onboarding

    Was es bedeutet:

    Mit einem sicheren Gastzugang können Besucher öffentliche WiFi-Netzwerke nutzen, ohne Abstriche bei der eigenen Sicherheit oder der des Netzwerks machen zu müssen.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Öffentliche WiFi-Hotspots sind eine gute Möglichkeit, Personen länger an einem Ort zu halten und die Zufriedenheit der Gäste zu erhöhen. Doch meistens bieten öffentliche Hotspots keinerlei Sicherheit, nicht einmal eine Verschlüsselung. Mehr und mehr Benutzer erkennen die mit ungeschützten Hotspots verbundenen Sicherheitsrisiken und nehmen daher von deren Nutzung immer öfter Abstand. Wenn doch, nutzen sie sie wahrscheinlich nur für einen begrenzten Umfang an Aktivitäten. Für Sie bedeutet das, dass Sie die gesamten direkten oder indirekten Einnahmen, die Sie ursprünglich zur Einrichtung eines öffentlichen WiFi veranlasst haben, wegfallen.

    Sicheres Onboarding mit Cloudpath-Software ermöglicht Gästen eine sichere und einfache Verbindung mit öffentlichen Hotspots. Gäste führen das Onboarding einmal durch und verbinden sich dann per Roaming mit jedem Hotspot, der demselben Roaming-Konsortium angehört. Wenn Gäste eine Verbindung mit dem WLAN herstellen, werden Sie auf ein Webportal eines Partners weitergeleitet, auf dem sie zwischen sicherem und offenem Zugang wählen können. Dank proprietärer automatisierter Geräteunterstützung (Automated Device Enablement, ADE) ist das Gerät innerhalb von Sekunden sicher verbunden.

    SmartCast

    Leistungsoptimierung

    Was es bedeutet:

    SmartCast ist eine ausgereifte Quality-of-Service (QoS)-Engine, die speziell dafür entwickelt wurde, die Zuverlässigkeit und Leistung verzögerungsempfindlicher Anwendungen, wie IP-basierte Sprach- und Videoverbindungen über 802.11-Netzwerke, zu maximieren. Basierend auf einer patentierten Technologie bietet SmartCast verschiedene einzigartige Funktionen. Dazu zählen Paketanalyse, automatische Datenverkehrsklassifizierung sowie fortgeschrittenes Queuing und Scheduling.

    Warum spielt das eine Rolle:

    Durch das clientbasierte Queuing ist SmartCast ideal für Video- und Voice-over-WiFi-Anwendungen geeignet, da es dafür sorgt, dass störende Clients sich nicht negativ auf die Leistung anderer Clients im Netzwerk auswirken (kein Head-of-Line-Blocking).

    Dateien